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Blog · News · Aktuelles aus der DAA

Wir stellen uns vor

 

3 Fragen an Kristina-Maria Piscak

3 Fragen an Kristina-Maria Piskac, Jobcoachin im BIWAQ-Projekt der DAA Leipzig

Frau Piskac, was genau machen Sie als Projektmitarbeiterin in BIWAQ und was sind Ihre Lieblingsaufgaben?

Kristina-Maria Piskac: Ich berate und betreue erwachsene Arbeitssuchende bei der beruflichen Orientierung, der Erstellung von Lebensläufen und Bewerbungen. Als mobile Jobcoachin für Paunsdorf führe ich vor Ort Beratungen und Sprechstunden durch. Ich höre zu und unterstütze individuell jeden dort, wo er Hilfe benötigt. Am meisten freue ich mich, wenn jemand durch meine Hilfe Arbeit findet und damit nicht mehr auf staatliche Unterstützung angewiesen ist. Sehr gern führe ich auch Workshops zum Thema Bewerbung und Vorstellungsgespräch durch.

Wie wichtig ist Bildung für Sie?

Bildung ist die Grundlage für mein gesamtes soziales und berufliches Handeln und deshalb gibt es meines Erachtens kaum etwas, das wichtiger ist. Ich bin ausgesprochen lernbegeistert und interessiere mich für viele Bereiche. Unter Bildung verstehe ich nicht nur Faktenwissen. Jeder, der sich für etwas begeistert, transportiert Bildung. Wissen ist Macht - dessen sollte man sich bewusst sein.

Was machen Sie am liebsten in Ihrer Freizeit?

In meiner Freizeit verbringe ich viel Zeit mit meiner Familie und meinen zwei Katzen. Ich lese sehr gern und interessiere mich für Kunst. Wenn das möglich ist, gehe ich ab und zu ins Kino. Ich liebe Fußball und feuere entweder meinen Sohn live oder aber meine Lieblingsmannschaft vor dem Fernseher an.

Zum BIWAQ-Projekt
DaF Dozentin, Sprachkursverwaltung

3 Fragen an Julia Weißschädel, Dozentin Deutsch als Fremdsprache & Sprachkursverwaltung

Frau Weißschädel, wie sieht ein typischer Arbeitsalltag bei Ihnen aus?

Julia Weißschädel: Einen „typischen Arbeitsalltag“ gibt es bei mir eigentlich gar nicht, da mein Alltag sehr abwechslungsreich ist und immer Sachen passieren, auf die man kurzfristig reagieren muss. Das ist aber auch das Tolle an meiner Arbeit!

Zusammenfassen könnte ich es aber folgendermaßen:

Momentan unterrichte ich einen B2-Kurs und bin daher vormittags im Unterricht. Ich komme also gegen 7.30 Uhr im Büro an, treffe beim ersten Kaffee die letzten Vorbereitungen und gehe dann in den Unterricht. Der Kurs ist diesmal mit 10 Teilnehmenden sehr klein. Deshalb schaffen wir einiges, lernen viel und haben dabei viel Spaß.

Nach dem Unterricht und einer kleinen Mittagspause widme ich mich dann der Verwaltung der Sprachkurse und führe Beratungen und Einstufungstests mit Interessenten durch. Hinzukommen noch Treffen und Telefonate mit vielen Leuten. Am Ende des Arbeitstages mache ich dann wieder die Vorbereitung für den nächsten Tag und da beginnt das Spiel wieder von vorne.

Welche 6. Begriffe assoziieren Sie spontan mit Ihrer Arbeit?

Menschen, Herausforderungen, Bamf, Jobcenter, Einfühlsamkeit, Spaß.

Haben Sie damals an den Weihnachtsmann bzw. den Osterhasen geglaubt?

Ich glaube, dass ich als kleines Kind einmal daran geglaubt habe, erinnere mich aber gar nicht mehr an den Moment, in dem ich bemerkt habe, dass Mama der Weihnachtsmann bzw. der Osterhase ist. Für den Weihnachtsmann haben wir immer den Wunschzettel geschrieben und ihn auf die Fensterbank gelegt, selbst als wir schon wussten, dass Mama dahintersteckt.

Unsere Sprach- & Integrationskurse
Christine Blume, Dozentin für Immobilienkaufleute

3 Fragen an Christine Blume, Dozentin für Immobilienkaufleute

Frau Blume, wie sind Sie zur DAA gekommen und warum sind Sie bis heute der DAA treu geblieben?

Christine Blume: Ich habe mich 2005 bei der DAA in Leipzig als Dozentin vorgestellt und meine Unterlagen abgegeben, seit dieser Zeit unterrichte ich an der DAA in Leipzig, Bitterfeld und bis 2018 bei der DAA Halle in dem Ausbildungsberuf Immobilienkauffrau/-mann sowie Kauffrau/-mann für Spedition und Logistikdienstleistungen. Das Kollektiv der DAA Leipzig ist sehr kompetent und fachkundig aber auch kritisch. Immer ist ein Ansprechpartner, wenn gewünscht, verfügbar. Der Fokus in den Kursen liegt wirklich nur auf den grundlegenden Dingen und ist für Umschüler*innen die beste Grundlage einen neuen Beruf zu erlernen, zumal jede(r) Teilnehmer*in auch von zu Hause arbeiten kann. Zum Abschluss: Die Betreuung der Teilnehmer*innen und Dozent*in ist stets professionell und sehr freundlich. Ich würde immer wieder die gleiche Entscheidung, bei der DAA zu unterrichten, treffen. Ein herzliches Dankeschön dem gesamten Team.

Sie sind Mitglied im IHK-Prüfungsausschuss für Immobilienkaufleute, welche Aufgaben haben Sie hier als Prüferin und haben Sie einen Tipp für unsere Teilnehmer*innen gegen die Aufregung?

Ja ich bin seit 25 Jahren im Prüfungsausschuss für Immobilienkauffrau/-mann und seit 10 Jahren im Prüfungsausschuss der Fachwirtausbildung. Diese Tätigkeit macht mir sehr viel Freude. Durch die ständigen Weiterbildungsangebote der IHK Leipzig kann das Fachwissen vertieft und mit neuem gesetzlichen Grundlagen erweitert werden. Die Seminarinhalte sind praktisch und lebendig und können so für die Prüfertätigkeit und im Unterricht gut verwendet werden. Im Rahmen meiner Prüfertätigkeit bereiten wir gemeinsam in den Ausschüssen die mündliche und schriftliche Prüfung vor. Jeder Teilnehmer*in sollte die Möglichkeit nutzen, die angebotenen „Prüfungsvorbereitung“ zu besuchen. Hier wird ganz gezielt –die Zwischenprüfung-, Abschlussprüfung und das mündliche Teamgespräch vorbereitet. Weiterhin können gezielt –Prüfungstrainer, Nachschlagwerke hilfreich sein, einen guten Abschluss zu erhalten.

Tipps für die erfolgreiche Abschlussprüfung

  • Lernziele setzen, grundsätzlich gilt beim Lernen das Doppel W Prinzip d. h. wissen, wissen, ….
  • Selbstmotivation – Übungen, Arbeitsblätter, Hausaufgaben, Üben, Üben….
  • Nicht immer auf die gleiche Weise lernen, Lernmotivation aufrechterhalten
  • Realistische Arbeitsplanung
  • Die eigne Leistungsfähigkeit prüfen
  • Lesestrategien, Material sichten und Lernplan erstellen
  • Gelerntes vertiefen z. B. Formeln und Fakten
  • Aber auch Freizeit- und Entspannungsfelder schaffen.

Was zeichnet die Umschulung bei der DAA aus?

Ich bin schon seit mehr als 25 Jahren in der Immobilienbranche tätig und unterrichte als freiberufliche Dozentin seit dem Jahr 2004. Ich kenne kein besseres kundenorientiertes Weiterbildungsunternehmen, wo die Sache auf den wirklichen Kern gebracht wird. Die inhaltliche Zusammenstellung der Schulungsunterlagen (nach Modulen aufgebaut) sind sehr gut und informativ. Hier kann sich der/die Teilnehmer*in ein fundiertes Wissen aneignen, was er gut in der Praxis anwenden kann. Jederzeit stehen dem Teilnehmer*in Ansprechpartner für alle Fragen zur Verfügung. Fachdozenten der einzelnen Ausbildungsberufe vermitteln und verfügen den Lernstoff anhand von praktischen Beispielen, was dem teilweise trockenen (rechtlichen Stoff) leichter und verständlicher macht. Alles in allem ein durchweg sehr positives Fazit. Die Teilnehmer*innen schließen die Ausbildung mit einem Zertifikat ab. Ich kann die Weiterbildung an der DAA Leipzig –gleich welcher Ausbildungsberuf- auf jeden Fall weiterempfehlen.

Dozentin Monika Lüderitz

Drei Fragen an Monika Lüderitz, Dozentin für Berufssprachkurse (DeuFöV)

Frau Lüderitz, wie sind Sie in die Bildungsbranche gekommen und wie gestalten Sie einen Unterrichtstag?

Monika Lüderitz: Ich hatte in der fünften Klasse eine gute Lehrerin, die ich sehr bewundert habe. Mir wurde bald klar, dass ich genauso werden wollte wie sie: ich wollte fleißig lernen, damit ich auch mal unterrichten kann. Aus diesem frühen Traum ist dann nach meinem Studium in Rumänien Wirklichkeit geworden. Ich habe Deutsch und Englisch studiert und bin danach in meinen Traumberuf gestartet. Leider gab es Ende der 80-er Jahre keine offenen Stellen für Lehrer*innen in der ehemaligen BRD und deshalb musste ich eine Umschulung machen. In diesem Beruf habe ich dann jahrelang gearbeitet. Jedoch bot sich mir die unglaubliche Chance im Jahr 2015 wieder in meinem Traumberuf zu arbeiten. Ich habe dann alle notwendigen Qualifikationen durchlaufen und seit 2016 unterrichte ich Deutsch als Fremd-/bzw. Zweitsprache bei der DAA. Und ich liebe meinen Beruf noch immer sehr.

Für mich ist es sehr wichtig, den Teilnehmer*innen meiner Kurse nicht nur die deutsche Sprache zu vermitteln, sondern auch das Leben in Deutschland näherzubringen. Meiner Meinung nach sind diese beiden Aspekte untrennbar miteinander verbunden.

Dazu gehört dann natürlich auch, dass ich versuche, meinen Teilnehmer*innen zu helfen, wenn sie Amtsbriefe bekommen, bei denen sie Schwierigkeiten haben, sie zu verstehen.

Um nun zum Ablauf eines Unterrichtstages zu kommen: der beginnt regelmäßig mit der Kontrolle der Hausaufgaben. Diese sind für mich sehr wichtig, da die Teilnehmer*innen das Gelernte dadurch anwenden, üben und festigen. Viele Teilnehmer*innen machen sehr fleißig die Hausaufgaben, was sich dann auch in deren Wissen niederschlägt.

Nach den Hausaufgaben wird dann der neue Teil der Lektion besprochen, es folgen Worterklärungen, Grammatikübungen, Übungen zum Lese- und Hörverstehen sowie Schreibübungen je nach dem aktuellen Thema. Der neue Wortschatz sollte zu Hause gelernt werden, da das Lehrbuch so aufgebaut ist, dass man regelmäßig lernen sollte, um die dann immer komplexer werdenden Themen zu verstehen.

Oft passiert es auch, dass der Unterrichtsplan nicht eingehalten werden kann, da ein/e Teilnehmer/in um Wiederholung eines speziellen Themas bittet. Darauf gehe ich sehr gerne ein, da solch eine Wiederholung allen hilft. Es ist mir auch immer wichtig, alle Teilnehmer*innen mitzunehmen und auf alle Bedürfnisse einzugehen. Da die Gruppen sehr gemischt sind, kann es schon mal passieren, dass manche über-/ bzw. unterfordert sind und dann mit dem Unterricht unzufrieden sind. Da appelliere ich dann jedoch an den Teamgeist aller und meistens wird dann Verständnis aufgebracht.

Welche Tipps haben Sie für Teilnehmer*innen, die einen Berufssprachkurs besuchen, um besser zu lernen?

Es sollte allen Teilnehmer*innen an einem Berufssprachkurs klar sein, dass das Erlernen der deutschen Sprache mit Arbeit verbunden ist. Wichtig ist, dass man pünktlich und regelmäßig zum Unterricht kommt. Und dann reicht es leider nicht, nur im Unterricht zu sitzen, man muss aktiv daran teilnehmen und zu Hause die Hausaufgaben machen und den neuen Wortschatz lernen. Ich helfe meinen Teilnehmer*innen sehr gerne, erkläre, übe mit ihnen und unterstütze sie, wo ich nur kann, aber lernen müssen sie das Verstandene alleine. Wichtig ist auch, dass man im Alltag das Gelernte anwendet, dass man z. B. beim Abendessen, wenn die Familie zusammensitzt, Deutsch spricht. Deutsche Filme (vielleicht mit Untertiteln in der Muttersprache) anzuschauen, Nachrichten im Fernsehen oder im Radio zu verfolgen gehören zum Lernen genauso dazu.

Wer hat Sie zuletzt besonders beeindruckt?

In meinem letzten B1-Berufsprachkurs war der älteste Teilnehmer 63 Jahre alt. Erst seit zweieinhalb Jahren ist er in Deutschland und hat sich in dieser Zeit ein großes und solides Wissen der deutschen Sprache angeeignet. Laut seiner Aussage hat er täglich nach dem Unterricht noch stundenlang geübt und gelernt sowie Radio in deutscher Sprache gehört. Dieser Ehrgeiz und die Ruhe, die er im Unterricht ausgestrahlt hat, haben mich tief beeindruckt.

Ich möchte mich bei all meinen bisherigen Teilnehmer*innen bedanken für das Vertrauen und oft auch die Zuneigung, die sie mir entgegengebracht haben. Ich hoffe, sie erinnern sich gerne an die gemeinsam verbrachte schöne aber oft auch anstrengende Zeit. Ich durfte in den vergangenen Jahren auch viel Neues und Schönes von ihnen allen lernen und dafür bin ich dankbar. Und ich freue mich schon auf meinen nächsten Kurs.

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Ausbildung DAA

4 Fragen an Jenie Nguyen, Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement im 3. Lehrjahr

Warum hast du dich gerade für die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement entschieden?

Jenie Nguyen: Ich habe in der Realschule das erste Mal mit dem Bereich Wirtschaft und Verwaltung zu tun gehabt. Damals musste ich mich für meinen Realschulabschluss für ein Wahlfach entscheiden. Da ich mich mit den anderen Wahlfächern nicht anfreunden konnte, habe ich den oben genannten Bereich gewählt, den ich dann bis zur Fachoberschulreife bzw. meinem Fachabitur weitergeführt habe. Im Anschluss an mein Abitur wollte ich ein BWL Studium machen. Leider hat dies nicht geklappt und ich habe den Beruf gewählt, der am ähnlichstem zum BWL Studium war. Das ist für mich der Beruf zur Kauffrau für Büromanagement.

Wie sieht dein Ausbildungsalltag aus?

Mein Ausbildungsalltag ist gut strukturiert. Ich habe Kernaufgaben, die täglich zu erledigen sind. Zwischendrin kommen noch verschiedene Aufgaben hinzu. Nachmittags mache ich dann eine Postrunde und im Anschluss daran kommen dann kleinere Aufgaben dazu.

Wie wirst du bei der DAA in deiner Ausbildung betreut?

In erster Line kann ich mich an meine Ausbilderin oder die Zweigstellenleitung wenden. Ansonsten habe ich für jede Abteilung eine/n Absprechpartner*in, an die ich mich wenden kann, wenn ich Fragen zu den verschiedenen Aufgaben habe. Für den schulischen Teil der Ausbildung stehen mir zwei Kollegen zur Verfügung, die ungeklärte Fragen zum Schulunterreicht beantworten können. Beide sind Lernberater bei der DAA Leipzig und können mich gut unterstützen.

Was macht dir bei deiner Arbeit am meisten Spaß? Was gefällt dir am besten?

Am meisten gefallen mir die täglichen Postrunden. Diese Zeit kann ich nutzen um mich ein wenig zu bewegen und andere Kollegen, die nicht bei mir im Büro sitzen zu begrüßen. Außerdem übernehme ich gerne die organisatorische Vor- und Nachbereitung für Besprechungen und Konferenzen.

 

Gauchar Schumacher Resque 2.0 DAA Leipzig

3 Fragen an Gauchar Schumacher, Projektmitarbeiterin Resque 2.0

Frau Schumacher, wie sieht Ihr Arbeitsalltag bei der DAA in Leipzig aus?

Gauchar Schumacher: Bereits während der Fahrt zur Arbeit bereite ich im Kopf den Tag vor. Nach der Ankunft im Büro gilt der erste Blick in den Kalender und in meine für die Woche erstellte To-Do-Liste. Welche Termine stehen an, welche Vorbereitungen muss ich für die Termine treffen, da die Vorbereitung die halbe Miete ist. Anschließend sind die E-Mails im Posteingang dran. Gibt es neue Informationen von meinen Projektteilnehmer*innen oder werden Zuarbeiten von unserem Koordinator*innen gefordert? Welche Themen sollten evtl. mit Kolleg*innen besprochen werden? Was will ich bis zum Feierabend für das Projekt und die Projekteilnehmer*innen erreicht haben? Ab um 9:00 Uhr mache ich Termine mit den Projektteilnehmer*innen und somit bin ich bis Nachmittag mit Beratungsgesprächen beschäftigt. Es kommen dazu auch noch Telefonberatungen, manchmal dringende unerwartete Termine usw.

Wie und wo tanken Sie Energie während der Arbeit / in den Pausen?

Der Gedankenaustausch mit meinen Projektkolleg*innen in Bezug auf unsere Arbeit tut mir gut. Generell bereiten mir Gespräche mit Kolleg*innen Freude und lenken vom Stress ab, dadurch wächst auch das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Die abwechselnde Tätigkeit und die Begegnung mit verschiedenen Sprachen und Kulturen wirkt erfrischend, aber auch herausfordernd. Für die physische Entspannung sorge ich mit genügend Schlaf, einmal pro Woche Sport und kurzen Familienausflügen an manchen Wochenenden.

Wie würden Sie die DAA in drei Worten beschreiben?

  1. bildungsorientiert
  2. integrativ
  3. innovativ
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Matthias Köckert Matthias Köckert, Lernberater der DAA Leipzig

3 Fragen an Matthias Köckert, Lernberater der DAA Leipzig

Herr Köckert was hat Sie dazu bewegt das zu tun, was Sie heute tun?

Matthias Köckert: Eigentlich habe ich bei der DAA selbst eine Umschulung zum Immobilienkaufmann gemacht. Damals war hier noch vieles in den Anfängen und das Kundenzentrum viel kleiner. Zu der Zeit war Herr Schlüter noch der Kundenzentrumsleiter in Leipzig, er fragte mich am Ende meiner Umschulung ob ich mir vorstellen könne bei der DAA zu bleiben bis ich eine Stelle in der Immobilienbranche gefunden habe. So bin ich hier „hängen geblieben“. Wenn man ein Produkt wie das MWS mitentwickelt und es wachsen sieht, dann entwickelt es sich manchmal zu seinem eigenen Baby.

Heute sind meine Aufgaben ganz andere als damals, aber ich komme noch immer gern morgens hier her und freue mich, wenn sich unsere Teilnehmer weiterentwickeln, ihre Ziele erreichen und später in einem guten Job landen. Das ist meine ganz persönliche Motivation.

Was würden Sie heute/ jetzt studieren, wenn Sie die Möglichkeit dazu hätten?

Wenn man jung ist, möchte man Geld verdienen. Deshalb wäre ein Studienabschluss mit einer anschließenden Beamtenlaufbahn sicher eine sinnvolle Entscheidung. Heute würde ich aber eher etwas Kreatives studieren wollen. Fotografie ist zum Beispiel etwas was für mich einen Ausgleich darstellt. Beim Fotografieren, Bild gestalten und nachbearbeiten kann ich gut entspannen und den Kopf frei bekommen. Ob man damit heute Geld verdienen kann, sei an dieser Stelle nicht berücksichtigt.

Wenn Sie eine Stadt wären, welche wäre das und warum?

Da würde Budapest auf jeden Fall in die engere Wahl kommen. Budapest ist eine nicht allzu große Stadt die aber voller Leben und Abwechslung steckt. Budapest wird von der Donau in die beiden Teile Buda und Pest geteilt. Auf der einen Seite befindet sich das „alte“ Budapest mit vielen Sehenswürdigkeiten, Museen und ganz viel Tradition. Auf der anderen Seite tobt das Leben in den vielen Clubs, jede Menge Kneipen aber auch Märkten und ganzen Vierteln voller Street Food. Wenn ich dort bin zieht es mich immer zuerst in das „alte“ Budapest, nur um anschließend in das „neue, das junge“ Budapest einzutauchen. Einen Besuch kann ich nur empfehlen.

Kundenzentrumsleiterin Sandra Richter Kundenzentrumsleiterin Sandra Richter

3 Fragen an Sandra Richter, Kundenzentrumsleiterin der DAA Leipzig

Frau Richter, warum machen Sie den Job, den Sie heute machen?

Sandra Richter: Tatsächlich bin ich eher durch einen Zufall in diesem Berufszweig gelandet. Ursprünglich wollte ich etwas handwerklich-kreatives erlernen, begann eine Ausbildung zur Köchin und konnte diese aus gesundheitlichen Gründen nicht abschließen. Nach dem Abbruch der Ausbildung stand ich vor einer beruflichen Neuorientierung - ich war fast 18 Jahre und hatte keine Idee, wie ich nun weitermachen soll. Alles, was mir Spaß gemacht hatte und hätte, ging plötzlich nicht mehr. Durch ein Berufsvorbereitungsjahr im Bereich Wirtschaft/Verwaltung landete ich schlussendlich bei der DAA in Dresden, um ein Praktikum zu absolvieren. Ich bin durch das 6-monatige Praktikum Stück für Stück in den Berufszweig hineingewachsen und konnte mich schlussendlich damit anfreunden, auch in diesem Berufszweig eine Ausbildung zu absolvieren. So begann ich 2006 meine Ausbildung zur Bürokauffrau bei der DAA in Dresden. Relativ schnell kümmerte ich mich auch um die Organisation und Durchführung von kaufmännischen Umschulungen und Weiterbildungen, anfangs hatte ich noch etwas Scheu tagtäglich mit vielen neuen Menschen Kontakt zu haben und umzugehen, ich wuchs aber schnell in den Aufgabenbereich hinein und es bereitete mir zunehmend Freude, Menschen unterschiedlicher Herkunft neue Perspektiven und Chancen zu ermöglichen. Dabei wurde mir aber auch relativ schnell klar, dass ich mich weiterentwickeln und aufsteigen will. Nach Abschluss der Ausbildung folgte eine berufsbegleitendes BWL-Studium, ein Nachwuchsprogramm und 2016 wechselte ich schließlich zur DAA nach Leipzig, um mich auf die Übernahme der Kundenzentrumsleitung vorzubereiten. Im Sommer 2017 war es dann soweit ... 

Was bedeutet Bildung für Sie?

Eine sehr komplexe Frage, die man eigentlich gar nicht so kurz und prägnant beantworten kann ... aber kurzgefasst: Bildung bedeutet für mich nicht nur die reine Vermittlung von Wissen nach festgelegten Stundenplänen, sondern das Entwickeln von Individualitäten bzw. der eigenen Persönlichkeit, das Schaffen von Chancen und Möglichkeiten für ein erfülltes Leben, das Herausarbeiten, Fordern und Fördern der Stärken eines jeden Einzelnen, damit er* sie entsprechend seines*ihres WIssens  und Könnens eingesetzt werden kann und somit am richtigen Platz ist.

Auf was können Sie in Ihrem Leben nicht verzichten?

Fortschritt, Bewegung, Weiterentwicklung. Nach dem Abschluss meiner Ausbildung verkündete ich mein Prüfungsergebnis im Führungskreis der DAA Sachsen-Anhalt (Süd) und Sachsen (heute DAA Sachsen-Anhalt(Süd), Sachsen und Thüringen), ein Mitglied antwortete mir "Herzlichen Glückwunsch! Geben Sie sich niemals mit dem zufrieden, was Sie erreicht haben." und dieser Satz begleitet mich bis heute, beschreibt dabei auch sehr knapp und präzise den Hintergrund meines Handelns und Tuns. 
Ich bin sehr ungeduldig und kann nicht lange auf einer Stelle verweilen, sehr schnell habe ich das Gefühl, etwas zu verpassen oder abgehangen zu werden (im beruflichen Kontext, gerade in der jetzigen Zeit empfinde ich Fortschritt, Flexibilität und Anpassbarkeit als wesentlichen Faktor, um dabei bleiben zu können). Dass schafft natürlich auch enormen Druck, aber für mich ist Druck positiv, um Voranzukommen.

Aber jetzt erwartet mich erstmal ein neuer kleiner Arbeitgeber und ich verabschiede mich in den Mutterschutz. Während meiner Abwesenheit wird Andrea Fuchs die Leitung des Kundenzentrums in Leipzig übernehmen. Ich freue mich auf die neue Herausforderung als Mama, aber auch darauf, alle Kolleg*innen, Kooperations- und Geschäftspartner*innen bald wiederzusehen!

Ich wünsche Ihnen alles Gute, bis bald!

Tilo Schermuck, Lernberater der DAA Leipzig Tilo Schermuck, Lernberater der DAA Leipzig

3 Fragen an Tilo Schermuck, Lernberater bei der DAA Leipzig

Auf Facebook beantwortet uns Tilo Schermuck, langjähriger Mitarbeiter der DAA, 3 Fragen.

Ebrahim Ahmad Ebrahim Ahmad, Teilnehmer Berufssprachkurs B1

3 Fragen an Ebrahim Ahmad, Teilnehmer Berufssprachkurs B1

Ebrahim Ahmad ist 25 Jahre und kommt aus Syrien. Seit Februar 2020 nimmt er an unserem Berufssprachkurs mit dem Ziel B1 teil und wird in vier Wochen seine Prüfung absolvieren. Für uns hat er sich trotz Prüfungsvorbereitung und Prüfungsstress einen Moment Zeit genommen, um uns einen Einblick in das islamische Opferfest zu geben.

Ebrahim, warum feiern Sie das Opferfest und wie wichtig ist das Fest für Sie?

Ebrahim Ahmad: Das Opferfest ist das höchste islamische Fest. Die Menschen erinnern sich an das große Opfer, dass der Prophet Abraham (Ibrahim) brachte, als er bereit war, Gott seinen Sohn Ismael zu opfern. Das Opferfest wird auch gefeiert, um den Bedürftigen zu helfen. Als Zeichen der Freundschaft beschenken sich viele Muslime am Tag des Opferfestes gegenseitig. Viele Muslime pilgern nach Mekka. Zu den Stationen gehört auch der Berg Arafat, hier beten die Pilger von Mittag bis Abend. Muslime die nicht pilgern können, fasten an diesem Tag und beten dafür, dass ihnen ihre Sünden aus dem vergangenen und dem neuen Jahr vergeben werden.

In Syrien ist das Opferfest sehr wichtig. In Deutschland feiern einige Familien das Fest, jedoch ist es schwierig, da die 4 Tage in Deutschland nicht als Feiertage gelten. Auch ist es schwierig aufgrund der aktuellen Situation in Syrien das Opferfest zu feiern, da viele Familien nicht die nötigen Mittel haben, um das Fest zu feiern. An diesen Tagen werden die Familie und Freunde angerufen und man beglückwünscht sich gegenseitig zum Fest.

Das Fest nennt sich Opferfest, was wird bei diesem Fest geopfert?

Opfergaben für Hilfsbedürftige als Geldspende oder Essen. Ein Tier (Kuh, Schaf, Kamel) wird am Opferfest geschlachtet und folgendermaßen verteilt: 1/3 Fleisch für Familie, 1/3 erhalten die Freunde und das letzte Drittel geht an die Bedürftigen (die Fleischspende bekommt der Imam und er verteilt das Fleisch an die Bedürftigen). Ein Schaf wird von einer Person gekauft und geopfert, eine Kuh wird von sieben Personen gekauft und geopfert und ein Kamel wird auch mit sieben Personen gemeinsam gekauft und geopfert.

Wir werden Sie das Fest heute ferien?

Die Gläubigen gehen in die Moschee um zusammen zu beten. Nach dem Gebet beglückwünscht man sich gegenseitig. Danach wird ein Tier (Kuh, Schaf, Kamel) geopfert. Am ersten Tag des Opferfestes besucht man morgens das Grab der Toten und legt Blumen nieder. Das Opferfest wir mit der Familie und den Freunden zusammen gefeiert, die Familien und Freunde besuchen sich gegenseitig und sitzen bei einem gemeinsamen Essen zusammen. Die Kinder spielen Draußen und die Erwachsenen unterhalten sich. Vor dem Opferfest werden Süßigkeiten selbst hergestellt. Süßigkeiten wie Brazek (Sesamkekse), Baklava oder Maamoul (Mürbeteiggebäck mit Pistazien, Walnüssen oder Datteln).

Ebrahim, vielen Dank für diesen kurzen Einblick. Wir wünschen Ihnen und allen Musliminnen und Muslimen ein gesegnetes Opferfest!