Sprachcoaching berufsbezogenes Deutsch gem. § 45 Abs. 1 S. 1 Nr. 2

 

Ziel

  • Abbau von Vermittlungshemmnissen durch Spracherwerb
  • Vermittlung von berufsbezogenen spezifischen Deutschkenntnissen
  • Entwicklung realistischer Beschäftigungs- und Entwicklungsperspektiven auf Basis der Praxiserfahrungen und vorhandener Qualifikationen
  • Entwicklung neuer Berufsperspektiven

Förderung

Die Teilnahme wird nach den Bestimmungen des SGB III im Rahmen des AVGS gefördert. Bei Interesse wenden Sie sich an Ihr Jobcenter.

Wie läuft das Coaching ab?

  • Das Coaching ist individuell ausgerichtet.
  • Die Durchführung erfolgt im Zusammenwirken mit dem Teilnehmer und Bedarfsträger
  • Festlegung von Terminen, Zielen, Maßnahmen und Aufgaben der Beteiligten, diese werden regelmäßig überprüft.
  • Der Teilnehmer kann und soll eigene Anliegen und Informationen in den Coachingprozess einbringen. Er wird aktiv in die individuelle Gestaltung eingebunden.
  • Das methodische Vorgehen berücksichtigt die individuellen Bedürfnisse des Teilnehmers und zielt auf die Förderung seiner Eigenaktivität.

Inhalte des Coachings

  • Unterstützung bei Erstellung/Übersetzung von Bewerbungsunterlagen unter Berücksichtigung der aktuellen Standards.
  • Erörterung und/oder Entwicklung von Arbeits-/Berufsalternativen im regionalen, überregionalen und/oder europäischen Arbeitsmarkt unter Beachtung der persönlichen und beruflichen Stärken und Neigungen
  • Vorstellungsgespräche und telefonische Bewerbungen werden geübt. Darüber hinaus werden berufsbezogene Sprach- und Schreibübungen durchgeführt.
  • Entwicklung von realistischen Beschäftigungs- und Entwicklungsperspektiven auf Basis der Praxiserfahrungen und der vorhandenen Qualifikationen
  • Unterstützung bei der (Wieder-) Beschaffung von Dokumenten und Zeugnissen
  • Unterstützung bei der Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen
  • Veränderungs-/Entwicklungswünsche realisieren (z.B. Suche nach einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung – aus einem Mini-Job heraus oder Suche nach einem alternativen Beschäftigungsfeld
  • Entwicklung einer realistischen Ausbildungs-/Weiterbildungs- oder Berufsperspektive (auf der Basis von Wünschen, Kompetenzen und Potenzialen)
  • Erlernen des berufsbezogenen Fachvokabulars
  • Sicherheit und Selbstbewusstsein bei der Aussprache entwickeln – Treffende Ausdrucksweisen und den eigenen Sprachstil finden
  • Sprachbarrieren und Hemmungen abbauen durch kontinuierliches Lernen und Sprechen des berufsspezifischen Fachvokabulars

Dauer und Umfang

  • maximal 100 Stunden in 6 Monaten